Alpstobete und Jakobifeier

Alpstobete: Höhepunkt des Alpsommers sind die «Stobeten». Sie finden ab Mitte Juli, bis Mitte August während der zweiten Hälfte der Alpsaison auf verschiedenen Alpen und bei Berggasthäusern statt. Die Alpstobete hat sich zum Brauch entwickelt, als die Sennen sich gegenseitig in ihren Stuben besuchten. Heute beginnt die Stobete mit einem Feldgottesdienst. Danach umrahmen Musik, Tanz und Einlagen mit Zauren und Schellenschötten die bei Einheimischen und Besuchern gleichermassen beliebten «Stobeten». Weiter zum Programm gehören das Mölirad, ein Männertanz, und der Hierig, ein Liebestanz, der Werbung, Streit und Versöhnung beinhaltet.

Jakobifeier: die Jakobifeier ist der Alpstobete ähnlich. Gefeiert wird sie am nächst gelegenen Sonntag des Jakobstags (25. Juli). Der Heilige Jakob gilt als Schutzpatron der Sennen. Auf dem Kronberg steht zu seinen Ehren eine Jakobskapelle. In Anlehnung an dieses Fest dürfte die Jakobifeier entstanden sein. Eine Streichmusik spielt zum Tanz auf. Es tanzen Sennenpaare, Einheimische und Auswärtige in Bergschuhen oder barfuss. Trachtengruppen zeigen die traditionellen Volkstänze. Wie bei Alpstobete und Sen­nenball gehören auch das Mölirad und der Hierig zum Programm.

Zur Übersicht